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100% Spende gegen Plastikmüll in den Meeren!

Aktion, Spenden, Nachhaltigkeit

Artikel von Sylke am 24. September 2020

Schreibt seit Jahren am liebsten zum Thema nachhaltige (Lebens-)Gestaltung. Frei nach dem Motto: Kommunikation & Design – ach, wie schön & ach, wie fein!

Spendenaktion gegen Plastikmüll in den Meeren!

100% Spende gegen Plastikmüll in den Meeren! Am Freitag, den 25.9.20 (Tag des Globalen Klimastreiks) kauft ihr bei uns ein und wir spenden unseren Tageserlös an one earth – one ocean e.V.

Erst streiken, dann shoppen

Ein weiterer Spendenkauf in unserem Onlineshop steht ins Haus. Am Freitag, den 25.9.2020 spenden wir wieder 100% unserer Tageseinnahmen aus unseren Onlineshopverkäufen für einen guten Zweck.

Am gleichen Tag wird auf Initiative von Fridays For Future wieder global gestreikt – natürlich coronakonform. Wir sehen uns also erst auf der Straße und hinterher in unserem fabulösen Onlineshop.

Du kaufst, wir spenden

Unser Spendenkauf ist eines unserer erprobten Mittel für effektiven Altruismus und genereller Weltverbesserung. Denn wir spenden ein Viertel unserer Gewinne jährlich an diverse öko-soziale Projekte.

Und was ist nun so ein Spendenkauf? Es ist eigentlich ganz einfach: Beim Spendenkauf kannst Du genüsslich einkaufen und sicher sein, dass 100% der Erlöse dieses Tages von uns direkt und ohne Umschweife an einen guten Zweck gespendet werden. Wir bieten Dir also die Gelegenheit, Selbstpflege mit Weltverbesserung zu verbinden – mit einem einzigen Einkauf.

Die letzten Spendenkaufaktionen haben beispielsweise ein Flüchtlingsprojekt in Syrien und Antirassismus-Projekt in Berlin unterstützt. Für den 25.9. haben wir uns im Team gemeinsam für ein Spendenziel entschieden, dass unserem Wunsch nach Plastikmüllvermeidung und Kreislaufwirtschaft entspricht.

Die Maritime Müllabfuhr

one earth – one ocean e.V. (OEOO) verfolgen mit ihrem Konzept der “Maritimen Müllabfuhr” das Ziel, Gewässer weltweit von Plastikmüll, Öl und Chemikalien zu befreien.

Dabei wird Plastikmüll von speziellen Müllsammelschiffen gesammelt und soll zukünftig am liebsten auch verwertet bzw. in Öl rückverwandelt werden.

Zudem engagiert sich der Verein national und international in Forschung und Bildung, um mittel- bis langfristig eine Änderung des Verhaltens der Menschen in Bezug auf (Plastik-)Müll zu erreichen.

Unterstütze die SeeHamster in Indonesien

Konkret unterstützt Du mit Deinem Einkauf an unserem Aktionstag am 25.9. die SeeHamster in Indonesien. Was nach einer besonders raren Art von schwimmenden Hamstern klingt, ist in echt ein Müllsammelschiff mit E-Antrieb.

Ein SeeHamster in seinem natürlichen Lebensraum

Die SeeHamster Sammel-Katamarane sind der Teil der Ausrüstung des Müllsammel- und Flussreinigungsprojekts auf Java (Indonesien). Sie wurden speziell von OEOO konzipiert, um die stark verunreinigten Flüsse rund um die Millionenmetropole Bekasi von Plastikmüll zu befreien. Mithilfe der SeeHamster wird Plastikmüll in einem der am meisten betroffenen Länder eingesammelt bevor er ins Meer gelangen kann und anschließend fachgerecht recycelt.

Der Citarum gilt als weltweit schmutzigster Fluss

Es gibt viel zu tun

Die Industriemetropole Bekasi (…) hat ca. 2,9 Mio. Einwohner (2018) und liegt in einer der Gegenden mit der höchsten Umweltverschmutzung Indonesiens. In der Region Bantar Gebang befindet sich die größte Müllhalde Indonesiens, auf die seit Anfang der neunziger Jahre der Großteil des Abfalls aus Jakarta gebracht wird. Ebenfalls in der Umgebung fließt der Citarum, der angeblich „weltweit schmutzigste Fluss“, der vor allem durch Chemikalien aus Textilfabriken, aber auch durch Hausmüll und andere Abfälle verunreinigt wird.
(…) Da es weder ein geregeltes Abfallsystem noch fließend Wasser gibt, wurde der Fluss für die Anwohner nicht nur zur Wasserquelle, sondern zur Müllhalde.

Dank der vielen Textilfabriken und der Aufträge von weltbekannten Marken wie Yves Saint Laurent, GAP, The North Face, Wrangler, Pierre Cardin oder Calvin Klein bekam die Gegend rund um den Stadtteil Majalaya den Spitznamen „Dollar City“. Das Ganze ging allerdings auf Kosten der Umwelt: Majalaya entwickelte sich zum größten Luft- und Wasserverschmutzer entlang des Citarum.
Um rechtliche Konsequenzen und hohe Kosten für ein richtiges Abwassersystem zu umgehen, haben viele der Fabriken private Pipelines gebaut, um ihre Produktionsabfälle in den Citarum zu leiten.

(…) Zwar wissen die Menschen am Citarum, wie giftig das Wasser ist, aber sie können trotzdem nicht auf den Fluss verzichten: Für Haushaltsarbeiten wie Wäsche waschen oder Teller spülen gibt es keine alternative Wasserquelle. Manchmal gehen Kinder sogar im Citarum baden. (…) 2016 schlossen sich Greenpeace und weitere Umweltgruppen zusammen und reichten Sammelklage gegen das indonesische Umweltministerium ein. (…)

2018 versprach der indonesische Staatspräsident Joko Widodo, dass der Citarum innerhalb der kommenden sieben Jahre wieder in seinem ursprünglichen, gesunden Zustand zurückversetzt wird. 2025 soll das Wasser sogar wieder trinkbar sein.
Dennoch werden die Anwohner bis heute lediglich mit einfachen Schildern darauf hingewiesen, dass sie keine Haushaltsabfälle im Citarum entsorgen dürfen – und nur wenige halten sich an das Verbot. Daran wird sich auch nichts ändern, bis die Behörden eine richtige Müllabfuhr einrichten.“

Quelle: https://www.vice.com/de/article/vb98b8/ich-habe-achtjahre-lang-den-schmutzigsten-fluss-der-welt-fotografiert
Händische Unterstützung beim Müllsammeln auf dem SeeHamster

Kein Plastikmüll ins Meer mehr

Dass Plastikmüll in den Gewässern weltweit eines der gravierendsten Umweltprobleme unserer Weltgesellschaft ist, muss nicht mehr betont werden. Über 140 Mio. Tonnen Plastikmüll befinden sich nach Schätzungen bereits in den Meeren weltweit, jedes Jahr kommen mindestens 10-15 Mio. Tonnen dazu. Prognosen gehen bis 2025 von einer Verdoppelung der maritimen Müllmengen aus. Die globalen jährlichen Schäden durch Plastikmüll in Gewässern werden von der UN mit 13 Mrd. USD angegeben.
Langzeitauswirkungen und Folgeschäden für Menschen, Tiere und Ökosysteme, insbesondere durch Mikroplastik in der Nahrungskette, sind dabei noch nicht berücksichtigt.

Jetzt aktiv werden!

Aus diesem Grund hat die gemeinnützige OEOO bereits seit 2011 ihr Konzept der „Maritimen Müllabfuhr“ zur Sammlung von Plastikmüll aus Binnengewässern und Meeren entwickelt – und ihre effektiven SeeHamster.

Wir möchten sie nun mit Eurer Hilfe dabei unterstützen. Also, nutzt die Gelegenheit und engagiert Euch mit Eurem Einkauf am Freitag, den 25.9. bei i+m gegen Plastikmüll in Gewässern und Meeren.
Wir hätten da übrigens auch plastikfreie Kosmetik für Euch im Sortiment. Viel Spaß beim Shopping, Euer i+m Team

Juchhei, plastikfrei!

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