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i+m Spendenparty 2019 für den maritimen Artenschutz

Fair, New Work, Spenden, Nachhaltigkeit, Inside i+m

Artikel von Juliane am 2. September 2020

Content Management inside and out, online to offline

Artenschutz Spende von i+m Naturkosmetik -Photo by Brian Yurasits on Unsplash

155.000,- Euro hat i+m in 2019 gespendet! Und über 65.000,- Euro davon via i+m Mitarbeiter*innen Spendenfond in den maritimen Artenschutz. Für ungetrübtes Blau in Blau im größten Lebensraum der Erde.

i+m hat eine echte Schwäche für die gute Sache. Und die Spendenbüchse war mal wieder herrlich üppig gefüllt, wer wollte da widerstehen?! Bereits in vergangenen Jahren hat i+m – gemeinsam mit allen Mitarbeiter*innen – all jene Projekte, Initiativen, Vereine und NGOs mit einer Spendensumme bedacht, die Fairness, Umweltbewusstsein und Courage im Einsatz für Mensch und Tier bewiesen haben. Denn wir bleiben unseren Grundsätzen treu – eben FAIR • ORGANIC • VEGAN • BRAVE!

Volle Kraft voraus! – Für den maritimen Artenschutz

Als begeisterte Anhänger sinnvoller Gewinnverwendung läuteten die Verantwortlichen von i+m zum Jahresende 2019 in bester Tradition eine neue Spendenrunde ein. Mit der Entwicklung der nachhaltigen WE REDUCE! Serie stand schon im letzten Jahr der ressourcenschonende Umgang mit unserer Umwelt statt Ausbeutung der Natur ganz oben auf der i+m Agenda. Warum also nicht einen Teil der Spenden dem maritimen Artenschutz verschreiben?

Flugs war es im Team beschlossene Sache: Mit dem Mitarbeiter*innen-Spendenfonds aus 2019 wollen wir uns stark für all jene machen, die für Weltmeere voll von erfrischend sauberem H2O sowie unversehrter Flora und Fauna kämpfen. Denn was wäre unser Planet ohne sein größtes zusammenhängendes Ökosystem? Eine ganze Unterwasserwelt läge auf dem Trockenen ohne einen Spritzer klaren Wassers. Nicht auszudenken!

So wurde der Jahreswechsel wieder zur schönsten Zeit des Jahres, in der alle aus dem i+m Team engagierte NGOs mit einem Teil des Budgets selbst auszeichnen durften.

Da heißt es: Kasse fluten, Stift zücken und auf ins Spendenabenteuer!


Max ist ein Spender!

Healthy Seas

Max
Büromanagement & Kundenservice

Was schon in den eigenen vier Wänden oftmals nur in einem Kraftakt gelingt, ist auf den Weltmeeren eine Herausforderung im ganz großen Stil: Nachhaltig aufräumen. Herrenlos treiben allein tausende Kilometer an Geisternetzen umher. Damit Meerestiere in ihrem Zuhause erleichtert aufatmen können, hat sich die NGO Healthy Seas mit drei weiteren Unternehmen zusammengetan. Fortan schafft sie nicht nur Problembewusstsein bei all jenen, die auf, von und mit dem Meer leben. Koordiniert tauchen vor allem Freiwillige nach den Überresten von Fangnetzen, die anschließend einer neuen Bestimmung zugeführt werden. Recyceltes Nylongarn macht sich nämlich prima in allerhand Textilem, vor allem Sport- und Badebekleidung. So freut das glasklare Nass Zweibeiner und Vielflosser gleich doppelt.

Great Barrier Reef Legacy

Der Ort an dem sich die Unterwasserwelt „Gute Nacht“ sagt, liegt oftmals nur wenige Meter unter dem Meeresspiegel. Hier rückt nicht nur der Klimawandel dem Ökosystem Korallenriff empfindlich nah auf die Schuppe und Schale. Damit die Riffe zukünftig in voller Blüte stehen, setzen die Verantwortlichen der Great Barrier Reef Legacy alles daran, sie umfassend zu schützen. Bei ihrer Expedition auf See kommen innovative Wissenschaft, an Land Bildungsinitiativen sowie öffentliche Aufklärung und Vernetzung zum Einsatz. Maritime Tristesse, adé!


Luisa ist eine Spenderin!

Paso Pacífico

Luisa
Online Marketing & Social Media

Dort wo Land auf Wasser trifft, gerät die Welt nicht nur optisch in Schieflage. Denn auch an Küste und Klippe wirkt sich die massive Verschmutzung des Ozeans nachteilig auf Flora und Fauna aus. Am Pazifikhang in Mittelamerika kämpft die Organisation Paso Pacífico für ein lebendiges Ökosystem. Zusammen mit lokalen Gemeinschaften, Landbesitzern und Partnerorganisationen arbeitet sie unermüdlich daran, dass Riffe bewirtschaftet und unter Wasser Lebensraum wiederhergestellt wird – Werkzeuge und Schulungen für Jung und Alt inbegriffen.

Watt°N Netzwerk Freiwilliger im Niedersächsischen Wattenmeer

Watt°N begeistert Ehrenamtliche für den wohl schönsten Flecken Erde voll Sand und Schlick. Denn im Wattenmeer tummelt sich bei Ebbe und Flut eine einzigartige Artenvielfalt, die ihm 2009 die Auszeichnung als UNESCO Weltkulturerbe einbrachte. Noch viel länger ist das Wattenmeer allerdings von sechs Ländern umschlossen, aus denen 20% des globalen Plastikmülls in die Umwelt gelangt. Das Netzwerk Freiwilliger im Niedersächsischen Wattenmeer ist daher angetreten, nicht nur dessen Natur aktiv zu schützen, sondern auch durch Bildungsprogramme umfassende Vorsorge, statt alleinige Nachsorge zu betreiben.


Jörg ist ein Spender!

One Earth One Ocean e.V.

Jörg
Geschäftsführung & Marketing

Was da treibt, ist ganz bestimmt keine Flaschenpost. Neben Plastikmüll machen sich in unseren Ozeanen nahezu unsichtbar vor allem Öl und Chemikalien ungehindert breit. One Earth – One Ocean hat mit der „Maritimen Müllabfuhr“ ein umfassendes und dabei pragmatisches Konzept zur Sammlung und nachhaltigen Verwertung von Meeresmüll entwickelt. Bald schon angetrieben von modernen Wind- und Solar-Technologien halten spezielle Müllsammelschiffe des Vereins Küstenbereiche und Mündungsgebiete sauber. Das gesammelte Treibgut wird anschließend sortenrein sortiert und schließlich auf einem Müllverwertungsschiff recycelt bzw. in schwefelfreies Heizöl verwandelt. Saubere Leistung!

No-Trash Triangle Initiative

Der Müll schwimmt hier vor der eigenen Haustür. „Marine Littering“ ist insbesondere dort ein Thema, wo der Rest der Welt Urlaub macht. So schwimmt vor den Küsten Indonesiens so allerhand Buntes – neben Südseefischen vor allem Plastik. Damit 80% aller Korallenarten und ein Drittel aller Meeresfischarten noch sauberen Lebensraum finden, tritt die No-Trash Triangle Initiative in Nord-Sulawesi der Meeresvermüllung mit Tatkraft entgegen. Täglich säubern Freiwillige die Strände, entsorgen Minderwertiges oder recyceln Brauchbares. Darüber hinaus tüftelt die Initiative bereits mit der mit der indonesischen NGO Seasoldier an lehrreichen Konzepten. So sollen fortan Schulkinder die sensiblen Ökosysteme ihrer Heimat kennenlernen – und mit einem Blick unter die Wasseroberfläche erforschen dürfen.


Dominik ist ein Spender!

Marine Cultures

Dominik
Einkauf & Produktion

Tumbleweed, ahoi! In dichtbesiedelten Küstenregionen Zanzibars herrschen auf dem Meeresboden wüstenähnliche Zustände. Denn durch regelmäßiges Ankern und übermäßiges Fischen ist im Verborgenen gähnende Leere ausgebrochen. Tatkräftig macht sich Marine Cultures nun daran, das Küstenidyll zum gegenseitigen Gewinn von Mensch und Umwelt wiederherzustellen: Um die Artenvielfalt unterhalb der Wasseroberfläche ins Gleichgewicht zu bringen, aktiviert die Organisation die ansässige Bevölkerung für nachhaltige Erwerbsmöglichkeiten. Zukünftig soll nicht vom, sondern mit dem Meer gelebt werden.

Wie Max hat auch Dominik einen Teil seiner Spende Great Barrier Reef Legacy zugedacht.


Sylke ist eine Spenderin!

Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein

Sylke
Marketingmanagement & Design

Düster sieht es aus im Biotop. Moorlandschaften sind als hochspezialisierte und lebendige Lebensräume darauf angewiesen, dass der natürliche Wasserhaushalt stimmt. Damit sie nicht verdursten und mit ihnen eine Vielzahl gefährdeter Arten, schreitet die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein beherzt zur Tat. Erst greift sie tief in die Tasche und kauft bedrohte Moorflächen auf, dann wird die zarte grün-braune Vegetation gewissenhaft wiederbelebt. Entwässerungsgräben und Drainagen weichen zugunsten von Wällen, Dämmen und Spundwänden, die das feuchte Nass an Ort und Stelle halten. Denn ein intaktes Moor ist vor allem eines: Ein effektiver CO2-Speicher, der das Klima schützt und uns im Gegenzug das Überleben sichert. Daher operiert die Stiftung hier unter dem Motto „Moorschutz ist Klimaschutz“. Ein doppelter Gewinn für Mensch und Umwelt!

Sea Shepard Deutschland e.V.

Aus dem Meer rauf auf den Teller – oder doch gleich über Bord? Bei Sea Shepherd geht es nicht allein um die gewissenhafte Regulierung des Fischfangs, sondern um das Wohlergehen aller schutzlosen Meeressäuger. Damit nicht hier vergnüglich gefälscht und dort derweil skrupellos geschossen wird, nimmt es die internationale, gemeinnützige Organisation seit 1977 mit Jagenden wie deren Verbündeten auf.


Marlene ist eine Spenderin!

Pacific Garbage Screening

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Marlene
Produktionsplanung & Einkauf

Die Ideenschmiede des Vereins Pacific Garbage Screening steht nicht still. Zum Wohle von Mensch und Tier gilt es, den größten Müllstrudel der Welt inmitten des Pazifiks nicht weiter mit Plastik zu füttern – sonst futtert er sich am Ende durch die Nahrungskette. Ein Team aus Forschern und Entwicklern macht sich daran, dem unseligen Kunststoff schon in Flüssen und an dessen Mündungen Tür und Tor zu versperren. Die Verantwortlichen feilen mit technologischem Know-How derzeit an einer Müllsammelplattform, -booten sowie der Verwertung des abgeschöpften Plastikmülls. Damit die nächste Generation ein Gespür für die Themen Meere, Plastik und Ressour­censchutz bekommt, lässt der Verein den Bildungskoffer „EmergenSEA Kit“ an Schulen kursieren.


Marine ist eine Spenderin!

Longitude 181

Marine
Grafikdesign

Die Unterwasserwelt, unendliche Weiten. Viele Flossenschläge von der Oberfläche entfernt dringen Taucher in Meeresregionen vor, die teils kein Mensch zuvor gesehen hat. Damit Hobby- und Profitaucher sich auf Erhaltung des Ozeans als letztes großes Wildnisgebiet besinnen, riefen 2002 die Gründer der LONGITUDE 181 eine Internationale Charta für verantwortungsbewusstes Tauchen ins Leben. Die gleichnamige Organisation verbreitet seither diesen Ethikkodex an Taucher und alle Nutzer des Meeres, um sie zu ermutigen, die Meeresumwelt und die Menschen in den Regionen, die sie besuchen, zu respektieren. LONGITUDE 181 führt Sensibilisierungsaktionen mit der breiten Öffentlichkeit durch, betreibt Lobbyarbeit bei Entscheidungsträgern und entwickelt Programme zur Erforschung und Erhaltung großer Meerestiere. So lässt es sich gewissenhaft abtauchen.

Whale and Dolphin Conservation

Freie Bahn für freie Flossen! Die Whale and Dolphin Conservation, kurz WDC, ist die weltweit führende gemeinnützige Organisation, welche sich ausschließlich dem Schutz von Walen und Delfinen widmet. Es geht nicht allein um die Abschaffung des so hart umkämpften Walfangs und der europaweiten Schließung von Delfinarien. Auf politischer Ebene setzt sich die NGO vielmehr vehement für nachhaltige Alternativen und strenge Gesetze gegen kommerziellen Fischfang, die Suche nach Öl und Gas, Schiffsverkehr und Meeresverschmutzung ein.


Cosima ist eine Spenderin!

The Ocean Clean Up

Cosima
Social Media & Kooperationen

Es rauscht, die Welle kommt, die Gischt geht, Müll bleibt. Je bedenkenloser wir auf dem Meer dahinleben, desto düsterer sieht es unterhalb aus. Das Team der NGO The Ocean Clean Up wirft nach einigen Testläufen mittlerweile erfolgreich seinen Fangschlauch von 1-2 Kilometern Länge auf dem offenen Meer aus. Eine Membran unter der Wasseroberfläche fischt hier auftreibendes Plastik ab, das ca. 90% der Masse ausmacht. Es ist eine Herausforderung, das Meer „besenrein“ an nachfolgende Generationen zu übergeben, aber bereits mehr als ein Experiment. Nicht nur die Vereinten Nationen haben die Innovation gewürdigt, jetzt heißt es: Weiter Anpacken!

Coral Doctors

Sie werfen ein schützendes Auge auf ihre kleinen Lieblinge. Coral Doctors hegen und pflegen als ausgebildete Korallengärtner die Riffe der Malediven, denn Korallenriffe sind weit mehr als eine schützende Barriere gegen die Erosion. Der Inselstaat ist buchstäblich auf Korallensand gebaut. 60% dieses einzigartigen Unterwasser-Lebensraums wurden allein 2016 während des letzten El Niño vernichtet oder stark in Mitleidenschaft gezogen. Damit immer mehr Einheimische den Gärtner in sich entdecken und zur Korallenvermehrung beitragen, veranstaltet das Projekt Workshops und Aufklärungsarbeit vor Ort.


Juliane ist eine Spenderin!

Deutsche Stiftung Meeresschutz

Juliane
PR & Marketing

Haken, Netze, Ösen, Müll und immer wieder Touristen auf Beobachtungstour. Meeressäuger sagten einst dem Festland adé, doch seit jeher rückt die Menschheit von der allen Seiten gefährlich nah an sie heran. Um lokale, küstennah lebende Populationen besser zu schützen, wird nun die Deutsche Stiftung Meeresschutz aktiv. Sie fördert Lobbyarbeit sowie internationale Tagungen und Konferenzen für den Schutz der Meere – und packt indes ganz praktisch mit an. So sind die Anschaffung von Ausrüstung, etwa zur Bergung gestrandeter Wale und Delfine, Teil ihrer Agenda.

Ozeankind®

Marina und Micha haben den Tausch ihres Lebens gemacht: Angestelltenverhältnis mit Mietwohnung, Auto, Spielkonsole und Altersvorsorge gegen nichts Geringeres als einen Rucksack voller Tatendrang. Getrieben hat sie allein die Mission, dem Plastikmüll kein Oberwasser auf unserem blauen Planeten zu geben. Mit ihrem Verein Ozeankind® organisieren sie jetzt weltweit lokale Projekte wie CleanUps, Aufklärungskampagnen oder Workshops, um die Gegenwart und die Zukunft vor Ort zu verbessern – und das am liebsten mit Hilfe von Projekten mit Kindern. Denn sie bringen das mit, was es braucht zur Weltverbesserung: Findige Spürnasen, die freudig mit Motivation zur Rettung der Meere antreten.


+++ „Und wo bitteschön hat i+m weitere 90.000,- Euro aus der Spendenkasse 2019 versteckt?“ Ihr seid echte Spürnasen! Wir legen nach und erzählen euch ausführlich, wer sich darüber freuen durfte. Natürlich im nächsten Artikel zum i+m Spendenfond. Ehrensache!


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