icon-arrow

i+m verpackt mit Graspapier

Nachhaltigkeit, News, Inside i+m

Artikel von Sylke am 13. Dezember 2018

Wir wollen’s ökologisch einwandfrei – das gilt nicht nur für unsere Naturkosmetik. Ab sofort versenden wir unsere Onlineshopbestellung im schicken Karton aus Graspapier!

Wir verzichten ja am liebsten ganz auf Umverpackungen. Aber manchmal geht’s nicht anders. Zum Beispiel beim Onlineversand. Und dann? Dann geht’s trotzdem noch ein Stückchen besser – nämlich mit Versandkartons aus Gras. Krass!

Gras ist das neue Chic

Unsere Versand- und Verpackungsmaterialein im Onlinehandel spielen eine wesentliche Rolle für unseren ökologischen Fußabdruck und unsere Klimaneutralität.
Andererseits bieten wir hochwertige Naturkosmetik feil, die sollte möglichst attraktiv verpackt daherkommen. Verzwickt.
Also haben wir uns auf die Suche nach Alternativen gemacht. Klar, da gibt es recyceltes Altpapier. Nicht schön, aber nachhaltig. Aber geht nicht noch mehr? Auch optisch?

Grass is always greener

Attraktives Äußeres und nachhaltige Finesse vereinen unsere neuen Graspapierboxen. Mal ehrlich, was liegt bitteschön näher für vegane Naturkosmetik als eine Verpackung aus Gras?
Im Gegensatz zu Holz verursacht Gras als Rohstoff für die Papierherstellung 75% weniger CO2-Emissionen.
Auch weil das Gras im Graspapier auf heimischen Wiesen wächst und somit nahe der verarbeitenden Papierfabrik Scheufelen. Das spart eine Menge Transportwege. Zukünftig soll das Gras auch direkt auf dem Unternehmensgelände in einer neuen Anlage verarbeitet werden. Das lässt sich doch hören. 

Graspapier – hübsch anzuschauen

Die natürlich schöne Färbung von Graspapier hat es uns als erstes angetan. Wir wollten es unbedimgt für unser nächstes Projekt nutzen. Anfang des Jahres haben wir unsere neuen Deo Cremesorten in die Läden gebracht – natürlich in einem wunderschönen Produktdisplay aus Graspapier.
Die Deo Cremes waren ratzfatz verkauft. Wir glauben, es lag auch an den schnieken Verkaufsaufstellern.
Und die bedruckte Rückwand der Aufsteller ist austauschbar, sodass sie sogar mehrfach verwendbar sind. Denn die nächsten Deo Cremes kommen bestimmt 😉

Fair und grün

Unser faires Festtagspflegeset ist nun unser erstes Produktset in Graspapierumhüllung. Während andere Naturkosmetikhersteller im Weihnachtsgeschäft schier ausflippen im Verpackungswahn, haben wir uns aufs Wesentliche konzentriert und Schönheit mit Umweltbewusstsein verbunden.

  • im-naturkosmetik-fair-edition-festtagspflegeset

    Festtagspflegeset Tausendschön

    Bewertet mit 5.00 von 5

    Gut für Körper und Seele. Das Festtagspflegeset Tausendschön verwöhnt die Haut. 2,- Euro pro Set gehen an das i+m Frauenhaus in Sambia.

Und seit Ende Oktober kommen nun unsere Onlineshopbestellungen bevorzugt in Graspapierboxen (wenn es die Produktmenge zulässt).
Besonders fabelhaft ist die Optik beim Öffnen, denn die Graspapierkartons sind innen liebevoll gestaltet. Also Produktschutz haben wir uns für geschreddertes Kraftpapier entschieden, was wirklich hervorragend dazu passt.
Für alle Fans des liebevollen Details haben wir auf dem inneren Paketboden noch eine kleine Botschaft versteckt.

Was ist Graspapier?

In unserem Graspapier werden 50% Frischfasern aus sonnengetrocknetem Gras aus dem „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ verwendet. Das Papier ist besonders umweltschonend, denn:

  • es hat einen verschwindend geringen industriellen Wasserbedarf
  • es benötigt nur ein Zehntel der Energie im Vergleich zu holzbasiertem Papier
  • es wächst fast überall und vernichtet keinen Wald
  • es schnell nach und kann mehrmals im Jahr geerntet werden
  • es wächst in der Nähe und legt nur kurze Transportwege zurück

Gras enthält im Gegensatz zu Holz kein Lignin. Das ist der pflanzliche Klebstoff, der Bäume so hoch wachsen lässt. Dieser muss mit viel Chemie und Wasser herausgelöst werden, wenn aus hartem Holz weicher Zellstoff werden soll. Bei Gras ist das kein Thema.

Graspapier minimiert zwar den Holzverbrauch, kann aber nicht ganz darauf verzichten. Die anderen 50% des Graspapieres bestehen aus FSC-zertifiziertem Zellstoff, weil der Karton sonst nicht stabil genug wäre. Der Hersteller Scheufelen arbeitet aber daran, den Anteil auf 60-70% zu erhöhen. Das fänden wir auch super.

Kommentar verfassen

Ihr Kommentar wird von einem Moderator überprüft, bevor er auf der Website erscheint.