Leider ist Glas immer noch der Verpackungs-Werkstoff mit dem höchsten Energiebedarf in der Herstellung. Dies liegt zum einen daran, dass die Schmelztemperatur von Glas bei über 1000 °C liegt und ihre Produktion entsprechend viel Energie für die Verarbeitung benötigt. Entsprechend hoch ist der Ausstoß an CO2. Außerdem ist Glas mit einer Dichte von 2,5 bis 6,3 g/cm³ sehr schwer – nicht nur die Herstellung, auch der Transport von Glasverpackungen verbraucht sehr viel Energie.

Ein weiteres Argument gegen Glas ist die Sicherheit. Glasflaschen im Bad und insbesondere im Nassbereich können schnell herunterfallen und durch Glasscherben zu Verletzungen führen.

Die Umwelt und somit die Müllvermeidung, liegt uns jedoch sehr am Herzen. Daher bestehen unsere Produktverpackungen aus reinem Polypropylen (PP) und sind somit sehr gut recycelbar. Polypropylen (PP) hat anderen Kunststoffen gegenüber deutliche Vorteile: Zum einen ist es sehr viel fester und hitzebeständiger. Außerdem ist sein Qualitätsverlust während des Wertstoffkreislaufs im Vergleich zu anderen Kunststoffen sehr gering. Auch nach mehreren „Recycling-Durchgängen“ kann Polypropylen noch verwendet werden. Wir haben uns ausgiebig mit dem cradle-to-cradle Konzept auseinandergesetzt und uns davon inspirieren lassen: Die Grundidee hierbei ist, Ressourcen zu verwenden, die im Recycling-Kreislauf dauerhaft erhalten werden können. Deshalb verwenden wir Flaschen aus sortenreinem Kunststoff.