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Mit Öl durch den Winter

Beauty, Vegan

Artikel von Luisa am 1. Dezember 2017

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Pflege mit reinen Ölen wird immer beliebter. Sei es weil die eigene Pflege übersichtlicher sein soll oder weil Öle müllvermeidungstechnisch prima sind. Wir erklären, wie die Pflege im Winter mit Ölen gelingt und was für welchen Hauttyp geeignet ist.

Der Winter setzt nicht nur Körper und Seele zu, mit seinen kurzen Tagen, dem wenigen Licht, Schmuddelwetter und sinkenden Temperaturen. Auch die Haut spielt mal gerne verrückt, wenn das Thermometer sinkt. Wenn es kalt ist, ist oft auch die Luft sehr trocken, Heizungsluft – sei es im Büro oder Zuhause – tut ihr restliches. Werden wir nach etwas reichhhaltigerer Pflege für die kalten Monate gefragt, empfehlen wir gerne die Cremes aus unserer unsere Age Protect Serie, die mit feinem Argan- und Avocadoöl aufwartet. Der Geheimtipp im i+m Sortiment kommt allerdings in flüssig-goldener Form daher: unser Gesichtsöl.
Immer wieder werden wir dann auch gefragt: ein Öl? Das liegt doch nur fettig auf der Haut und zieht bestimmt schlecht ein! Au contraire, meinen wir, au contraire! Gerne wollen wir hier das Gegenteil beweisen und wir erklären, warum ein Gesichtsöl nicht nur für trockene Haut ein prima Helfer ist, sondern auch über den Rest des Jahres der Haut hilft, im Gleichgewicht zu bleiben.

Das richtige Gesichtsöl für den eigenen Hauttyp finden

In allen unseren Cremes sind Öle enthalten. In der Regel solche, die zum jeweiligen Hauttyp passen. Der zweite, wichtige Bestandteil einer Creme ist Wasser, welches mit dem Öl zu einer Emulsion wird. Warum also nicht einmal das Wasser beiseite lassen und ein reines Öl verwenden?
Da in den meisten Cremes bereits hauttypspezifische Öle enthalten sind, könnten diese doch einfach „pur“ verwendet werden, oder? Fast! Wer sich für Anwendung reiner Öle interessiert, sollte sich zunächst kurz mit dem Aufbau eines Gesichtsöls beschäftigen.

Meist wird bei der Verwendung von Ölen zwischen sogenannten Basisölen und Wirkstoffölen unterschieden. Basisöle werden verwendet um eben die Basis für ein Gemisch zu bilden, sie werden ergänzt durch Wirkstofföle, die beispielsweise entzündungshemmend oder zellregenerierend wirken können. Doch für welchen Hauttyp eignet sich nun welches Öl am besten? Ganz einfach lässt sich diese Frage nicht beantworten, ist doch jede Haut anders. Drei Empfehlungen können wir allerdings aussprechen, diese sind auch von getestet:

  • Mandelöl bei empfindlicher, sensibler und trockener Haut, auch für die (Baby-)Massage gut geeignet
  • Arganöl bei trockener Haut, ideal um ersten Fältchen vorzubeugen
  • Shea Butter bei trockener, spröder oder entzündeter Haut
  • Hanföl bei leichten Unreinkeiten und entzündlicher Haut

Wer sich gerne noch etwas mehr in das sehr komplexe Thema der Öle einlesen mag, dem sei die Wissensdatenbank mit umfangreichem Forum Olio Natura empfohlen. Dort gibt es auch viele Tipps und Tricks zum Mischen eines eigenen Öls.

 
i+m Gesichtsöl, die Extraportion Pflege im Winter

Nach dem kleinen Exkurs in die Welt der Öle, nun zurück zur Gesichtspflege im Winter!

Da können wir zum Glück mit unserem eigenen Öl aufwarten, welches auf Basis von Aprikosen-, Distel-, Argan- und Macadamianussöl zusammengestellt ist. Die Öle sind so aufeinander abgestimmt, dass ein perfektes Gleichgewicht aus Pflege und Wirkstoffen entsteht. Zudem haben wir darauf geachtet, dass es schnell und vor allem tief in die Haut einzieht, damit die wertvollen Wirkstoffe bis in die unteren Hautschichten vordringen. Seinen besonderen Duft bekommt unser Gesichtsöl durch das enthaltene ätherische Immortellenöl, welches regenerierend wirkt, da es die Mikrozirkulation in den Zellen stimuliert und so die Zellerneuerung und die hauteigene Kollagenproduktion unterstützt.
Im Prinzip ist unser Gesichtsöl für die meisten Hauttypen geeignet, wer zu fettigerer Haut neigt, kann geringer Dosieren und wendet das Öl nicht zur täglichen, sonder als Spezialpflege an.

Immer auf die feuchte Haut auftragen

Einer der wichtigsten Punkte, beim Verwenden von Gesichtsölen ist die richtige Anwendung. Viele Verbraucher*innen können sich nicht vorstellen, wie ein fettiges Öl gut in die Haut einziehen kann. Der Trick liegt hier im Detail bzw. in der Vorbereitung. Sowohl bei der Verwendung von Körperölen, als auch bei Gesichtsölen sollte die Haut feucht sein. Körperöle sind deswegen prima nach dem Duschen oder einem ausgiebigen Bad.
Im Gesicht kann ein Hydrolat, also ein reines Pflanzenwasser, oder ein Gesichtswasser die Haut auf ein Öl vorbereiten. Öl und Wasser vermischen sich beim Auftragen sofort zu einer Emulsion und können so ganz leicht in die Haut einziehen. Außerdem wichtig: gering dosieren! Meist reichen 2-3 Tropfen.

Mix it baby!

Wir sind ja echte Freund*innen der kosmetischen Zweckentfremdung, da geht’s uns beim Gesichtsöl nicht anders. Wer seine leichte i+m Sommerpflege liebt, im Winter aber mehr Pflege benötigt, dem sei einfach folgender Tipp ans Herz gelegt: mischen. Einer leichten Creme, wie unseren Feuchtigkeitscremes aus der Hydro Perform oder Freistil Serie, einfach zwei Tropfen Gesichtsöl hinzugeben und in den Händen verteilen. Je nach Hauttyp kann natürlich auch ein reines Öl verwendet werden, Argan-, Avocado- und Mandelöl eignen sich besonders gut für den Winter. Wer zu unreiner Haut neigt, kann Distel- oder Hagebuttenöl ausprobieren, das für seine ausgleichenden Fähigkeiten bekannt ist.
Und wem das Mischen noch nicht reicht, kann sich selbst mit einer kleinen Ölmaske verwöhnen. Dafür das Gesichtsöl etwas reichhaltiger auftragen, 10-20 ganz relaxt auf die Couch legen und mit einem lauwarmen Tuch anschließend wieder abnehmen. Das sorgt dann nicht nur für den berühmten Glow, sondern geht einher mit wohliger Zuhause-Entspannung.
Als intensive Abendpflege, ohne die Haut zu „verstopfen“, schwören einige aus unserem Team auch auf die i+m Seren mit einigen Tropfen Gesichts- oder Bartöl gemixt. Damit kann sich die Haut über Nacht unbeschwert regenerieren und ist am Morgen rosig und samtweich.

Mit all diesem Wissen sind jetzt wohl hoffentlich auch die letzten Skeptiker*innen von der wunderbaren Kraft eines Gesichtsöls überzeugt!

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