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So gelingt die tägliche Sonnenschutzroutine im Gesicht

Beauty

Artikel von Luisa am 19. April 2022

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Wie integriere ich Sonnenschutz in die tägliche Beautyroutine im Gesicht? Was braucht die Haut, um optimal vorbereitet zu sein? Und wie oft sollte nachgecremt werden? Alle Fragen rund um die mineralische Sonnenschutzroutine beantworten wir hier!

Nachdem wir euch bereits 5 Tipps zum optimalen Sonnenschutz gegeben haben, soll an dieser Stelle das Thema Sonnenschutz fürs Gesicht hier nochmal ein bisschen vertieft werden.

Warum Sonnenschutz so wichtig ist

„Sommer, Sonne, Sonnenschutz“, klingt erstmal logisch, doch eigentlich müsste es heißen: “Frühling, Sommer, Herbst, Winter, Schatten, Wolken, Sonnenschutz”. Denn UVA- und UVB-Strahlen erhöhen ganzjährig das Hautkrebsrisiko und tragen maßgeblich zur vorzeitigen Hautalterung bei. Sonnenschutz ist also mehr als nur der Schutz vor Sonnenbrand.

In der Naturkosmetik kommen nur mineralische Filter wie Titandioxid oder Zinkoxid zum Einsatz, die eine physikalische Barriere vor UV-Strahlen auf der Haut bilden. In unserer Sonnencreme Gesicht sorgt Zinkoxid für den Breitband-Sonnenschutz. Wir halten uns dabei an die EU-Vorgaben, dass 1/3 des UVB Schutzes dem UVA-Schutz entsprechen soll. Zusätzlich wirkt ein Extrakt aus Schmetterlingsflieder schützend gegen blaues Licht von Bildschirmen und Displays. Die ideale Mischung also, um geschützt im Büro und nach Feierabend am See zu sein.

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++ Dank neuer Rezeptur jetzt noch besser. ++ Die wasserfeste Sun Protect Sonnencreme Gesicht schützt mit mineralischem UV-Filter in Bio-Qualität, ganz ohne zu weißeln. Mit LSF 30 und Anti Blue Light Effekt.

Er hilft dabei, umweltbedingter Hautalterung vorzubeugen und Sonnenschäden zu vermeiden. Deshalb sollten wir unsere Haut nicht nur im Sommer schützen, sondern immer.

Ich bin heute überzeugte Sonnencremerin und trage fast täglich Sonnenschutz im Gesicht. Das war nicht immer so. Zuerst stand mir mein unbesorgter Umgang mit dem Thema im Weg – und dann die müßige Suche nach unkomplizierten Routinen und Favoriten speziell fürs Gesicht. Und nicht zu vergessen der Aufwand, einen weiteren Pflegeschritt in die morgendliche Routine einzubauen. (Luxusprobleme, schon klar!) In letzter Zeit hat sich in der Naturkosmetik-Sonnenpflege allerdings einiges getan. Texturen und Tragekomfort sind viel angenehmer und leichter geworden – allen voran unsere Sun Protect Sonnencreme Gesicht LSF 30 mit einer Rezeptur die nun besonders schön einzieht.

Mineralischen Sonnenschutz auftragen: unsere Tipps & Tricks

1. Vorbereitung ist alles

Damit die Haut unter der Sonnenpflege optimal mit Feuchtigkeit versorgt wird, sollte vor dem Eincremen eine leichte Pflege entsprechend dem Hauttyp aufgetragen werden. Da Sonnencremes mit mineralischen Filtern vergleichsweise weniger feuchtigkeitsspendend sind und sich eher um den Sonnenschutz und die Haftfestigkeit der mineralischen Pigmente auf der Haut als um individuelle Hautbedürfnisse kümmern, bildet dieser erste Schritt den wichtigsten im Sonnenpflegeprogramm.

Im Sommer eigenen sich dafür besonders leichte Fluids, Seren und Feuchtigkeitscremes als Basis, welche die Haut schön durchfeuchten. Wer eher fettige Haut hat, cremt mattierende Produkte, wie unsere Ausgleichende Creme, oder greift etwa zum leichten Hyaluron Serum 3-fach. Wer mit trockener Haut zu kämpfen hat, sollte für ausreichend Feuchtigkeit und Pflege sorgen, damit durch das enthaltene Zinkoxid trockene Stellen nicht hervorgehoben werden. Das Hyaluron Serum reizarm oder auch unser Squalan Feuchtigkeitsserum sowie eine nährende Creme als Grundlage wären dann zum Beispiel hervorragende Begleiter.

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Ausgleichende Creme

Matt und fein. Glänzende und trockene Hautpartien geraten mit der Ausgleichenden Creme wieder ins Gleichgewicht. Ideal für unreine und Mischhaut.

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Hyaluron Serum 3-fach

Feuchtigkeits-Booster. Hyaluron Serum 3-fach spendet der Haut intensive Feuchtigkeit dank drei hochwertiger Hyaluronsäuren. Mit Anti Blue Light Filter.

Nährende Creme

Glatt und zart. Die Nährende Creme mit dem Anti-Pollution Schutz bewahrt trockene und anspruchsvolle Haut vor schädigenden Umwelteinflüssen.

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Reine Tiefenpflege. Das milde Clean Beauty Feuchtigkeitsserum mit pflanzlichem Squalan glättet die Haut ohne Zusätze – für nachhaltige Frische in Bio-Qualität.

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Sensible und trockene Haut versorgt das Hyaluron Serum reizarm mit extra Feuchtigkeit dank Bio-Formel mit 3-fach Hyaluron – ohne allergene Duftstoffe.

2. Feuchtigkeit als Wunderwaffe

Auch wenn im ersten Schritt nun schon die passende Pflege aufgetragen wurde, kommt hier noch unser Wundertipp: nach der Creme oder dem Serum und vor dem Auftrag der Sonnencreme (nochmal) das Gesicht mit einem Gesichtswasser bzw. reinem Hydrolat benetzen. Die Feuchtigkeit ist ideal für die Sonnencreme um sich gut zu verbinden und macht es der Haut leichter, die Sonnencreme gut aufzunehmen.

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Melissenwasser Reines Hydrolat

Pures Melissenwasser klärt die Gesichtshaut intensiv mit Feuchtigkeit für die nachfolgende Pflege. Das Hydrolat für reine Haut aus natürlichem Bio-Melissenöl.

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Reines Rosenwasser harmonisiert die Gesichtshaut sanft. Das Hydrolat aus feinstem Bio-Rosenöl schenkt natürliche Feuchtigkeit für die nachfolgende Pflege.

3. Die Menge macht’s

Wieviel Sonnencreme benötige ich eigentlich fürs Gesicht? Diese Frage wird uns tatsächlich regelmäßig gestellt – wir geben Euch ein paar Orientierungshilfen. Die Auftragsmenge einer Sonnencreme ist sehr wichtig, weil es vor allem von ihr abhängt, ob der ausgelobte LSF auch tatsächlich erreicht wird.

Regelmäßig und im besten Falle täglich Sonnenschutz zu verwenden, ist schon mal famos. Dennoch wird oft viel zu wenig davon aufgetragen. Um den angegebenen LSF wirklich zu erreichen, sollte eine ausreichende Menge Sonnenschutz vercremt werden. Ich persönlich halte mich an eine Auftragsmenge von mindestens 1g für das Gesicht. Das entspricht ziemlich genau zwei vollen Pumpstößen unser Sonnencreme Gesicht (mehrfach mit einer Feinwaage ausgewogen). Eine weitere Möglichkeit um die Menge von 1g abzumessen, ist das Fingermaß. Eine Fingerlänge Sonnencreme entspricht grob der benötigten Menge für das Gesicht.

Grundsätzlich aber gilt beim Sonnenschutz das Motto “mehr ist mehr”. Wem die Menge zu hoch und ggf. zu fettig für die Haut erscheint, dem sei ans Herz gelegt zu schichten. Ich nutze in der Regel 2 Pumpstöße Sonnencreme und trage diese dann nacheinander auf.

4. Einarbeiten, einarbeiten, einarbeiten

Den Sonnenschutz verteilen und sorgfältig in die Haut einarbeiten, das ist der zweitwichtigste Schritt beim Hantieren mit mineralischen Filtern. Die Pigmente müssen gut verteilt werden, zudem soll ja nicht nur die Nasenspitze, sondern das gesamte Gesicht vor UV-Strahlung geschützt werden. Wichtig ist auch, die Sonnencreme gut einziehen zu lassen. Denn auch wenn anfangs ein leichter Weißschimmer zu erkennen sein mag, nach 5-10 Minuten zieht dieser gut weg.

Je nach Bedarf kann das Gesicht abschließend noch abgepudert werden. Oder aber ihr nutzt im Anschluss ein (Mineral-)Make-up. Um das Ganze etwas anschaulicher zu gestalten, habe ich einmal meine persönliche Routine mit Bildern begleitet.

5. Was ist mit Make-up?

Auch diese Frage wird uns immer wieder gestellt: Kann die Sonnencreme auch unter Make-up getragen werden?

Grundsätzlich spricht überhaupt nichts dagegen, allerdings sei an dieser Stelle nochmal kurz an die Funktionsweise einer mineralischen Sonnencreme erinnert. Die Pigmente reflektieren das Sonnenlicht und schützen über diesen Effekt die Haut. Wird über den mineralischen Pigmenten eine weitere Schicht Make-up aufgetragen, mindert dies den ausgelobten LSF. Dies mag kein großes Problem sein, wenn ich mich den Großteil des Tages im Büro aufhalte und nur morgens und abends 20 Minuten mit dem Fahrrad fahre. Für einen ausgedehnten Strandtag aber ist unsere Empfehlung ganz klar: Die Sonnencreme sollte die oberste Schicht bilden!

Wer auch am Strand auf eine Extraportion Farbe nicht verzichten mag, der sollte sich Mineralfoundations einmal genauer ansehen. Diese arbeiten, genau, mit mineralischen Pigmenten, wie auch eine mineralische Sonnencreme. Einfach in der Hand die Sonnencreme mit etwas Mineral Foundation vermischen und so ganz individuell auf den eigenen Hautton anpassen. Die mineralischen Pigmente aus Sonnenschutz und Mineralfoundation ergeben zusammen ordentlich Deckkraft, gleichen kleine Unebenheiten aus und schützen bei ausreichend aufgetragener Menge zuverlässig.

6. Nachcremen nicht vergessen!

Auch wenn ein mineralischer Lichtschutzfilter mit der Zeit nicht nachlässt, weil er nicht zerfällt, so ist nachcremen trotzdem angebracht. Über den Tag kommt die Haut unter Umständen mit Stoff und Abrieb in Berührung, das Näschen wird gepudert, der Schweiß von der Stirn gewischt. Bei Außenaktivitäten sollte deswegen regelmäßig nachgelegt werden, seid ihr den lieben langen Tag im Büro und blinzelt erst wieder gegen Abend dem Himmer entgegen hängt es stark von den geplanten Aktivitäten ab. Fahre ich nach der Arbeit noch in den Garten um dort 2 Stunden im Beet zu ackern, creme ich nach. Selbiges gilt für den Seebesuch.

Ist nach dem Bürotag Netflix & Chill angesagt, werde ich das erneute Creme sein lassen. Trotzallem: es schadet nicht und wer auf Nummer sicher gehen will, sollte auch an bewölken Tagen und wenig Zeit in der prallen Sonne daran denken regelmäßig den Sonnenschutz zu erneuern!

Immer schön an den Sonnenschutz denken!

Sind noch Fragen offen?

So, soviel dazu. Habt Ihr noch Fragen oder Anmerkungen zum Thema? Dann hinterlasst einfach einen Kommentar und wir antworten Euch bei Bedarf.


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14 Kommentare zu “So gelingt die tägliche Sonnenschutzroutine im Gesicht”

  1. I.W.

    Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einer Sonnencreme, einer Sonnenlotion und Sonnenmilch? Welche würde für trockene/etwas empfindliche Gesichtshaut mit ein paar Unreinheiten
    (die zwischendurch kommen und gehen) passen? Welche Pflegeserie würde dazu auch passen? Würde mich über eine Antwort sehr freuen 🙂 (Alter 37)

    Antworten

    • Julia

      Liebe Irina,

      der Unterschied besteht in der Viskosität der Sonnenpflege. Eine Creme ist reichhaltiger, eine Lotion etwas leichter und eine Milch hat die leichteste Konsistenz. Für empfindliche Haut haben wir eine sensitive Sonnenlotion entwickelt, die besonders reizarm ist, weil sie auf allergene Inhalts- und Duftstoffe verzichtet. Wir haben für empfindliche Haut extra eine eigene Teaser Page kreiert, auf der wir alle reizarmen Produkte von i+m zusammengestellt haben. Hier findest Du garantiert die passenden Pflegeprodukte für die Bedürfnisse Deiner Haut.

      Alles Liebe und viele Grüße,
      Julia von i+m NATURKOSMETIK BERLIN

      Antworten

  2. Mona

    möchte dazu anmerken, dass mineralische Sonnencreme die Strahlung nur teilweise reflektiert, Grösstenteils wird sie wie bei Kleidung einfach abgeblockt. Dadurch kann ein deckendes Make Up im Anschluss den Schutz sogar leicht erhöhen da eine weitere Schicht gebildet wird. Man darf nur nicht stark reiben, da dies kontraproduktiv wäre.

    Der leicht austrocknende Effekt von mineralischer Sonnencreme ist bei reifer Haut aber schon problematisch. Das kann Trockenheitsfaeltchen teils betonen und verstärken. Bei sehr glatter Haut funktioniert das besser.

    Antworten

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