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7 Ökotipps für Deinen Büroalltag

Green Lifestyle, Nachhaltigkeit

Artikel von Luisa am 24. April 2019

Arbeitet mit diesem Internet, hält die Homepage & den Shop fein ordentlich, kooperiert mit Influencern und tollen Marken.

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Nachdem der Artikel zu den zahlreichen Möglichkeiten des Upcyclings unserer feinen Verpackungen so super ankam, soll es an dieser Stelle gleich weitergehen mit der ökologischen Weltrettung. Denn oft sind es kleine, sehr simple Ideen und Tricks, die mit wenig Aufwand eine große Wirkung haben können.

Besonders gefreut hat uns, dass einige Kund*innen uns Fotos ihrer selbstgemachten Kerzen oder neu beklebten i+m Flaschen geschickt haben. Ihr seid wahre Nachhaltigkeitsheld*innen!

Mir selbst fiel kürzlich auf, dass wir i+m Team viele kleine Tricks anwenden, um sowohl unser Büro als auch unseren Alltag nachhaltiger und müllfreier zu gestalten. Gerne möchte ich diese Ideen hier mit euch teilen. Den einen oder anderen Tipp kennt ihr vielleicht schon, andere waren selbst mir eingefleischter Ökotante neu!

1. Jutebeutel in der Handtasche oder Rucksack

Nach der Arbeit gehe ich oft noch schnell einkaufen und auch wenn ich dazu neige, riesige Handtaschen mit mir rumzuschleppen, in die oft ein kleiner Einkauf passt, so trage ich zusätzlich immer noch einen Jutebeutel mit mir rum. Man weiß ja nie! Bevorzugt natürlich mit i+m Illustration bedruckt, ist so ein Beutel auch für den Wocheneinkauf auf dem Markt ein guter Begleiter. Mittlerweile versuche ich auch beim Kleidungskauf einen Beutel dabei zu haben, denn die Papiertüte spare ich mir ebenfalls gern, auch wenns manchmal durchaus schön ist, Zuhause Neuerstandenes aus hübschen Tüten zu ziehen.

2. Verpackungen mit mehreren Leben

Vielleicht habt ihr es schon gelesen: unsere Onlineshop-Bestellungen kommen im Grasgewand daher, denn der Versandkarton besteht aus Graspapier. Diese Bestellungen kommen manchmal zu uns zurück, weil jemand in den Urlaub gefahren ist oder ein Produkt nicht gefallen hat. Die Kartons wären allerdings viel zu schade für den direkten Weg in die Altpapiertonne und bekommen, soweit der Zustand es erlaubt, eine zweite Chance. Aber nicht nur diese Kartons versuchen wir weiterzuverwenden: auch die zahlreichen geschäftlichen und privaten Sendungen, die bei uns eintrudeln sollen wiederverwendet werden.

Übrigens mache ich es im privaten Bereich nicht anders und nutze Versandtaschen- und Kartons mehrfach, neu kaufen ist in der Regel zum Glück nicht notwendig. Wenn Kartons oder Umschläge mal etwas mitgenommen aussehen sollten, können sie super mit Maskingtape oder Stickern wieder aufgepeppt werden!

3. Wiederbefüllbare Trinkgefäße

Ein totaler Klassiker und doch so effektiv. Ohne meine Trinkflasche verlasse ich selten das Haus, ist sie doch fix und überall mit frischem Leitungswasser befüllt. Viele Geschäfte und Restaurants machen bei der Initiative von Refill mit, die diese Orte auf einer Karte gebündelt haben. Für längere Reisen habe ich eine große Flasche, die einen Liter fasst, für den täglichen Stadtgebrauch oder kurze Reisen besitze ich noch ein halbliter Gefäß. Persönlich bevorzuge ich Modelle aus Edelstahl, weil sie leichter sind und geschmacksneutral. Vielleicht auch, weil sie mich an die gute alte SIGG-Flasche aus meiner Grundschulzeit erinnert. Besonders sozial engagiert sind die Hamburger Soulbottles, die Flaschen sind allerdings aus schwerem Glas. Eine gute Auswahl verschiedener Marken und Modelle bietet zudem der Onlineshop Avocadostore.

Nachfüllen geht übrigens nicht nur unterwegs! Im Büro nutzen wir Karaffen und kaufen generell kein Trinkwasser, sondern haben einen Wasserfilter für das harte Berliner Trinkwasser (das ansonsten aber eine hervorragende Qualität besitzt!). Wer es mit Zisch mag, kann sich unser Wasser auch aufsprudeln. Gerade im Sommer bei uns im Büro sehr beliebt in Kombination mit Zitrone, Gurke oder sonstigen Früchten.

4. Takeout Essen einfach mal auf Tellern bestellen

Dieser Trick der Nachhaltigkeit war mir neu. Bis ich zu i+m kam! „Willst du was vom Asiaten?“, wurde ich bereits in meiner ersten Woche gefragt. Klar! Es war Sommer, so ein paar Sommerrollen kamen da wie gerufen. Allerdings sagte meine liebe Kollegin Sylke damals am Telefon: „Alles auf Tellern, bitte!“ und ich war ein wenig überrascht, allerdings im positiven Sinne.
Ja, es müssen mehrere Leute das Essen abholen gehen und natürlich muss auch das Restaurant Eurer Wahl mitspielen, doch was wir an Müll vermeiden ist immens. Außerdem macht es doch viel mehr Freude, von schönen Tellern zu speisen als aus ollen Wegwerf-Plastikverpackungen!

5. Der Kaffeebecher To-Go

Auch wenn die Zahl umstritten ist, dass 320.000 To-Go-Becher in der Stunde in Deutschland konsumiert werden, so ist klar, dass es zuviele sind und ein Mehrwegbecher immer besser und ökologischer ist als ein Einwegbecher. Seltsam finde ich die Entwicklung, dass in letzter Zeit vermehrt die Mehrwegbecher aus Plastik in Goodie-Bags und auf Veranstaltungen auftauchen. Mehr als einen benötigen nun wirklich die wenigsten Menschen. Wer partout kein Plastik mag, aber dennoch einen Becher sein Eigen nennen möchte, dem seien die Becher von Kaffeform ans Herz gelegt. Die bestehen nämlich, na logo, aus Kaffeesatz! Schöne Tassen gibt’s auch. Super finde ich auch unsere Beate, die einfach immer ein schönes Glas in der Tasche hat. Das findet Zuhause dann auch Verwendung als Aufbewahrung für allerlei andere Dinge.

Manchmal liegt das Einfache nämlich ganz nah!

6. Weniger drucken und jedes Papier hat zwei Seiten

Relativ easy umzusetzen und mittlerweile in vielen geschäftlichen Signaturen zu finden, der Hinweis, Mails nicht zu drucken. Wir sind in vielen Bereichen Meister*innen der digitalen Ablage, nur manchmal, z.B. in vielen Belangen der Buchhaltung, müssen Ausdrucke her. Das ist schade, aber nun mal Vorgabe der Finanzämter. Also wird brav auf Recyclingpapier gedruckt und Fehldrucke verwandeln wir selbstredend in Schmierblätter für das geordnete Gedankenchaos am Montagmorgen.

7. Reste essen

Es klingt so leicht und ist es auch! Reste vom vorabendlichen Essen – sei es zuhause oder im Restaurant – können gut getuppert prima als Mittagessen dienen. Ich koche gerne mal etwas mehr, damit ich am nächsten Tag noch was übrig habe und lasse mir auch in Restaurants Reste mitgeben. Auch wenn es wenig ist. Je nach Gericht kann so ein Rest mit ein wenig Salat am nächsten Tag aufgepeppt werden und schaut gar nicht mehr alt aus. Wer gerne mehr als nur das Essen vom Vortag retten möchte, der sollte mal bei Sir Plus vorbeischauen! Das Berliner Startup hat nicht nur mehrere Läden in Berlin, sondern stellt auch sogenannte Retterboxen mit „alten“ Lebensmitteln zusammen. In den Läden finden sich oft wahre Schätze, bei Gemüse und Obst ist ein schneller Verzehr aber in jedem Fall angebracht. Mein Tipp: ideal für den Smoothie am Wochenende!

Und welche Tipps für den Öko-Alltag habt Ihr noch? Wir freuen uns auf Ideen und Anregungen in den Kommentaren!

Ein Kommentar zu “7 Ökotipps für Deinen Büroalltag”

  1. Robert

    Danke für die praktische Tipps für den Alltag. Sie zeigen wie einfach manches ist zu ändern, wodurch eine relativ große Wirkung erzeugt werden kann, wenn viele mitmachen. Manches habe ich bereits umgesetzt. Durch diesen Beitrag bin ich motiviert noch mehr umzusetzen.

    Antworten

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